Girona

Kathedrale von Girona
Girona ist eine Stadt im Nordosten Spaniens in Katalonien. Girona hat weniger als 100.000 Einwohner und wurde wahrscheinlich erstmals von den Iberern gewohnt. Um 785 n. Ch. wurde die Stadt von Karl dem Großen aus den Händen der Mauren befreit und zu den 14 Grafschaften Kataloniens gezogen. Die Stadt hat eine reichhaltige Geschichte, wurde 25 Mal belagert und sieben Mal erobert.

Wie in den meisten Teilen Kataloniens, herrscht hier ein warmer Sommer und sehr kalte Winter. Im Winter und Frühling regnet es viel, im Sommer und Herbst ist es eher trocken. Girona ist ein hervorragendes Urlaubsziel für all diejenigen, die sich für die Geschichte Spaniens und Kataloniens im Besonderen interessieren.

Girona ist ungewöhnlich reich an geschichtlichen Zeugen, die man heute noch teilweise als sehr gut erhalten besichtigen kann. Dazu gehören unter anderem die Festungsanlagen außerhalb der Stadt auf den Hügeln. Die alte Kathedrale, die Kathedrale Santa Maria, wurde in Jahrhunderte langer Arbeit erbaut, wurde von den Mauren genutzt und ist heute Zeugnis einer Anzahl von geschichtlichen Epochen. Durch die vier Flüsse, die in Gerona zusammen fließen, erinnert die Stadt mit den zahlreichen Kanälen an Venedig in Italien. Entlang des Güell, Ter, o­nyar und Galligants findet man historische Gebäude aus dem Mittelalter. Zusätzlich ist die Stadt reich an Grünflächen, die zum Verweilen unter hohen Bäumen und exotischen Blumen einladen.

Gironas Domenec
Gut ausgebaute Straßen bringen von und nach Gerona in die Pyrenäen sowie an die Küste Kataloniens und der internationale Flughafen ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region.